Vereinbaren Sie fünf Gesten: Stopp, Aufmerksamkeit, Flüstern, Aufräumen, Kreis bilden. Üben Sie sie szenisch, lassen Sie Lernende moderieren und fotografieren Sie Beispiele für ein Poster. Gesten ermöglichen Führung aus der Distanz, reduzieren Unterbrechungen und geben auch stilleren Kindern Macht, indem Signale unabhängig von Lautstärke verstanden werden.
Eine kleine Lampe am Pult wechselt Farben: Rot bedeutet Halt, Gelb bedeutet baldiger Wechsel, Grün bedeutet Start. Pfeile auf dem Boden leiten Bewegungen. Ein Sandbild am Projektor erinnert an leises Arbeiten. Visuelle Anker bleiben im Blickfeld, halten den Ton freundlich und vermeiden die Erschöpfung, die ständige verbale Steuerung erzeugt.
Ankündigungen wie In drei Minuten wechseln wir und ein sichtbar laufender Sand korrigieren Überraschungsmomente. Kinder können wählen: Handzeichen oder leises Klingeln, Stand- oder Sitzkreis. Wahl schafft Kontrolle und senkt Stress. Notieren Sie individuelle Absprachen, damit Vertretungen dieselbe verlässliche Sprache sprechen und Stabilität gewahrt bleibt.
Nutzen Sie sanfte Klangschalen, Fingerschnipsen in vereinbarten Mustern oder ein Stoffband, das kurz im Raum geschwenkt wird. Diese Signale helfen Kindern mit Geräuschsensibilität, ohne Aufmerksamkeit zu verlieren. Kombinieren Sie sie mit Blickkontakt und ruhiger Gestik, um Sicherheit zu verankern und Fremdscham zu vermeiden.
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