





Fotos schaffen unmittelbare Wiedererkennung, Piktogramme abstrahieren und reduzieren Reizflut, Wörter unterstützen Leserinnen und Leser beim Übergang zur schriftlichen Planung. Testen Sie gemeinsam, welche Darstellungsform sofort Sinn stiftet und Stress senkt. Mischformen funktionieren oft hervorragend, solange Stil, Farbcodes und Größenverhältnisse konsistent bleiben. Ein klarer Blickfang pro Schritt verhindert Konkurrenz zwischen Symbolen und erhöht die Chance, dass das Board wirklich benutzt wird.
Lange Abläufe zermürben und erhöhen Abbruchgefahr. Teilen Sie große Routinen in zwei bis vier überschaubare Blöcke mit kleinen Entlastungsmomenten. Ein sichtbarer Abschluss – etwa ein „fertig“-Feld zum Umklappen – liefert Belohnung ohne zusätzliche Punktesysteme. Das Gehirn spürt Fortschritt, der innere Widerstand sinkt, und die nächste Etappe gelingt leichter. Wiederkehrende Farbmuster pro Block unterstützen Orientierung, auch wenn Aufmerksamkeit schwankt.
Starre Abläufe provozieren Widerstand, besonders bei wechselnder Tagesform. Ein kleines Choice-Board pro Schritt – zwei T‑Shirt‑Optionen, drei Freizeitaktivitäten – erhält Mitbestimmung, ohne den Rahmen zu sprengen. Visuell getrennte „Muss“- und „Kann“-Elemente reduzieren Stress. So bleibt Struktur weich, persönliche Vorlieben sichtbar, und Kooperation entsteht, ohne endlose Verhandlungen führen zu müssen. Ein Parkplatzfeld für Ideen hält Spontanes verfügbar, ohne den Flow zu stören.
Eine sanfte Vibration erinnert an den nächsten Schritt, ohne die Umgebung aufzuschrecken oder Gespräche zu unterbrechen. Sie lässt sich diskret stoppen, ist gruppentauglich und kompatibel mit sensorischen Bedürfnissen. Kombiniert mit einem sichtbaren Plan entsteht ein Doppelsignal: Augen wissen, was ansteht, der Körper spürt, wann der Wechsel beginnt. Diese Kopplung reduziert Überraschungsmomente und erlaubt ruhigere, respektvolle Übergänge.
Mechanische Timer mit fühlbaren Markern, Reliefs oder drehbaren Segmenten verwandeln abstrakte Zeit in eine begreifbare Oberfläche. Wer ungern auf Displays starrt, kann durch Berührung prüfen, wie viel noch bleibt. Diese taktile Kontrolle beruhigt, verhindert plötzliche Überraschungen und erlaubt selbstständige Anpassungen, ohne Hilfe erbitten zu müssen. Das stärkt Kompetenzgefühl und senkt Widerstände bei schwierigen Starts oder Abschlüssen.
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